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Tufting Teppich

Die Gebrüder Cobble entwickelten um 1940 in Amerika die erste brauchbare Tuftingmaschine mit einer Breite von 50 Inch (1,27 Metern). Die Nadeln waren über die gesamte Breite des Textils angeordnet, so dass Bettumrandungen oder Badezimmervorlagen deutlich kostengünstiger hergestellt wurden. In Deutschland wurde 1955 mit der industriellen Fertigung von „Tufting-Erzeugnissen“ begonnen. Die Konstruktion breiter Maschinen und die Entwicklung synthetischer Fasern und Garne steigerte den Markterfolg des Teppichbodens maßgeblich. Heute erfolgt der größte Teil der Teppichproduktion nach dem Tuftingverfahren.

Tufting funktioniert nach dem Prinzip der Nähmaschine. Nadeln bringen das sogenannte Polgarn in ein Grundmaterial (Gewebe oder Vlies), den sogenannten Erstrücken ein. Die Nadeln sind in der Breite des Belags angeordnet und stechen gleichzeitig durch das Grundmaterial. Bevor die Nadeln wieder zurückgezogen werden, wird das eingebrachte Garn von Greifern festgehalten. So entstehen Schlaufen (Polnoppen) auf der Oberseite des Tuftinggewebes. Auf diese Weise ist ein Schlingenflorteppich entstanden. Wenn die Schlingen mit einem Messer aufgeschnitten werden, entsteht ein Schnittflorteppich (Veloursteppich). Das Messer ist häufig bereits am Greifer befestigt, sodass das Halten und Schneiden des Pols in einem Arbeitsgang erfolgt.

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